2019 Jubiläumsreise 1: Ostern in Georgien

18. April – 1. Mai 2019

Der deutsche Journalist und Reiseveranstalter Rainer Kaufmann ist jetzt seit drei Jahrzehnten in Georgien aktiv. In dieser Reise, die er selbst führt und in der er seine vielfältigen Erfahrungen in Georgien erzählen wird, zeigt er die wichtigsten Sehenswürdigkeiten des Landes. Dabei bietet er immer wieder einen intimeren Blick auf das Land, als das andere Reiseleiter vermögen, den Blick des Journalisten nämlich, der sich bei aller Liebe und Nähe zu Georgien doch immer wieder eine kritische Distanz hat bewahren können.

Das Programm:

Donnerstag, 18. April: Anreise
Individuelle Flüge, Abholung durch uns am Flughafen Tbilissi, Transfer zum Hotel Kartli. Abendessen und Übernachtung in Tbilissi.

Freitag, 19. April:–Altstadtrundgang Tbilissi
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In den letzten drei Jahrzehnten hat sich das Stadtbild von Tbilissi stark verändert. Rainer Kaufmann zeigt bei diesem alternativen Stadtrundgang Altbewährtes, zum Beispiel die Schatzkammer des Nationalmuseums. Aber auch Plätze, die eher zum Nachdenken über die Stadtentwicklung anregen. Mittagessen in einem Chinkali-Restaurant. Am Abend sehen Sie zunächst eine interessante Film-Dokumentation über Georgien, danach sind Sie im Restaurant des Hotels zu einer traditionellen georgischen Tafel eingeladen mit dem Tamada, dem Tischführer, und einer Einführung in die georgischen Weine. Übernachtung in Tbilissi.

Samstag, 20. April: Tbilissi, wie es kaum jemand kennt
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Am zweiten Tag in Tbilissi stehen die Außenbezirke im Vordergrund, zum Beispiel die Chinatown am Tbilissi-See. Lassen Sie sich überraschen. Nach einer Fahrt mit der Seilbahn auf den Mtazdminda-Berg machen Sie einen Spaziergang in die Altstadt, vorbei an einem Zarathustra-Feueranbeter-Tempel. Sie besuchen auch das Haus der Schriftsteller, ein erster Kontakt mit dem Stalin-Terror. Mittagessen in der Stadt, Abendessen im Restaurant Funicular mit einem herrlichen Blick über Tbilissi. Übernachtung in Tbilissi.

Sonntag, 21. April: Mzcheta und Gori
2018_highlights_dschwari_IMG_1850Fahrt in die historische Hauptstadt Georgiens, Mzcheta. Besuch der Dschwari-Kirche und der Kathedrale Sweti Zchoweli. Weiterfahrt über die Höhlenstadt Uplisziche (Mittagessen im Museums-Restaurant) nach Gori. Dort besuchen Sie das Stalinmuseum, das seit 1957 unverändert ist, eine Rarität. Denn hier wird Stalin noch als Held gefeiert, als Vater der sozialistischen Nation UdSSR. Es gibt kaum ein Museum auf der Welt, in dem man sich so unvermittelt die Verherrlichung eines Diktators vor Augen führen kann. Deshalb, so Rainer Kaufmann, Ihr Reiseleiter, sollte man sich dieses Museum in aller notwendigen Gelassenheit anschauen. Abendessen und Übernachtung in Gori.

Montag, 22. April: Die Seilbahnen von Tschiatura
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Am frühen Vormittag will Sie Rainer Kaufmann noch zu einem besonderen Platz führen, einem Baulager außerhalb von Gori. Dort liegt im Staub die große Stalin-Statue, die noch bis vor knapp einem Jahrzehnt in der Stadtmitte von Gori gestanden hat. Kaum jemand kennt diese ganz besondere „Sehenswürdigkeit“ Georgiens. Nach einem Mittagessen unterwegs geht es nach Tschiatura, einer Bergwerkstatt, mit mehr als 20 Seilbahnen, die teilweise mehr als 60 Jahre alt sind. Und das vor einer maroden Industrie-Kulisse, in der man die „Segnungen“ des Sozialismus, aber auch die „böse Fratze“ des Kapitalismus mit einem Umweltverbrechen der besonderen Art sehen kann. Am Katzkiturm vorbei, einem Monolithen mit einer Einsiedelei auf der Spitze, geht es in die kolchische Ebene nach Kutaissi. Abendessen und Übernachtung in Kutaissi.

Dienstag, 23. April: Kloster Gelati und Bischofskirche Nikorzminda

Kathedrale Bagrati in Kutaissi

Kathedrale Bagrati in Kutaissi

Das Kloster Gelati steht zunächst auf dem Programm, bevor Sie über den Nakeralos-Pass und am Schaori-See vorbei zur Bischofskirche Nikorzminda fahren. Mittagessen in Ambrolauri. Wenn die Zeit es erlaubt, fahren Sie noch zum Städtchen Oni, in dem eine schöne Synagoge steht. Sie ist allerdings verwaist, nahezu alle jüdischen Familien dieses Ortes, der seit mehr als 2.000 Jahren jüdisch besiedelt war, sind mittlerweile ausgewandert. Nach einem Besuch der Kathedrale Bagrati, deren Sanierung von einigen Jahren zur Aberkennung des Prädkats UNESCO Weltkulturerbe geführt hat, lädt Sie Rainer Kaufmann zum Abendessen in das Designer-Restaurant Palati in Kutaissi ein, eines der besten Restaurnats des Landes.

Mittwoch, 24. April: Über den Rikoti-Pass zurück nach Tbilissi
MakatubaniÜber den Rikoti-Pass fahren Sie zurück in die georgische Hauptstadt. Unterwegs besuchen Sie eine Töpfer-Werkstatt, in der die traditionellen Qvevris hergestellt werden, Tonamphoren für den Weinausbau und das kleine Kirchlein Ubissa. Kurz vor Tbilissi besichtigen Sie eine der edelsten Weinkellereien des Landes, „Chateau Mukhrani“, wo Sie neben einer Weinprobe auch ein besonderes Abendessen erwartet. Übernachtung in Tbilissi.

Donnerstag, 25. April: Die Weinbauprovinz Kachetien
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Über den Gombori-Pass geht es in die ostgeorgische Provinz Kachetien, das Zentrum des georgischen Weinbaus. Von den vielen Kirchen und Klöstern, die dort zu besuchen wären, hat Rainer Kaufmann die wichtigsten ausgewählt: Das Kloster-Ensemble Alt Schuamta, die Kathedrale Alaverdi und die Kirchenburg Gremi. Dazwischen führt er sie über den Markt von Telawi, einen der schönsten im Lande. Mittagessen in Alaverdi. Am Abend besichtigen Sie die große Weinkellerei „Kindzmarauli Cooperative“, wobei Sie die besten Weine der Kellerei probieren. Das Abendessen im Gartenrestaurant wird garniert von einem georgischen Musik-Ensemble. Übernachtung im Hotel „Chateau Kvareli“ in Kvareli.

Freitag, 26. April: Signahi und ein Familienweingut

Signahi

Signahi

Karfreitag in Georgien. Im Kloster Bodbe, der Grabeskirche der Heiligen Nino, können Sie einen Eindruck von der Karfreitags-Liturgie gewinnen. Mittagessen im Kloster-Restaurant. Danach geht es über das Städtchen Signahi mit einem herrlichen Ausblick über das Alasanital und den Großen Kaukausus zum Familien-Weingut Avtandil Bedenaschwili. Dort gibt es nach einer fachkundigen Führung eine Weinprobe und ein Abendessen auf dem Terrassen-Restaurant des Weinguts. Übernachtung in Kvareli.

Samstag, 27. April: Die Steppe von David Garedschi
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Über die Steppe von David Garedschi mit seinen 13 Höhlenkloster-Anlagen aus dem Mittelalter geht es zurück nach Tbilissi. Wer will kann vom Hauptkloster Lavra aus eine dreistündige, beschwerliche Wanderung zum Höhlenkloster Udabno machen. Die Alternative: Schnelle Rückfahrt vom Kloster Lavra nach Tbilissi und Gelegenheit, die Osternacht mit ihrer eindrucksvollen Liturgie in einer der Kirchen der georgischen Hauptstadt zu erleben. Mittagessen und Abendessen nach Bedarf. Übernachtung in Tbilissi.

Sonntag, 28. April: Ostern in der Hauptstadt

Kochbuch: Neue georgische Küche

Kochbuch: Neue georgische Küche

Der Ostersonntag steht zu Ihrer freien Verfügung. Am Abend sind sie allerdings im Restaurant des Hotels Kartli eingeladen zu einem großen Buffet „Neue Georgische Küche“, die hier in Zusammenarbeit mit der Kaukasischen Post in den letzten Jahren entwickelt wurde. Übernachtung in Tbilissi.

 

Montag, 29. April: Über die Georgische Heerstraße zum Kazbek

Mysthischer Berg: Kazbek

Mysthischer Berg: Kazbek

Eine der schönsten Straßen Georgiens führt über den Kreuzpass nach Stepanzminda, der Grenzstadt zu Russland. Mit Shuttlefahrzeugen geht es zur Wallfahrtskirche Zminda Sameba, die auf einem Felsplateau vor dem mehr als 5.000 m hohen Berg Kazbeg liegt. An ihm soll der Sage nach Prometheus angeschmiedet worden sein zur Strafe dafür, dass er den Menschen das Feuer gebracht hat. Wer will, kann zur Kirche und zurück auch wandern. Abendessen und Übernachtung in Stepanzminda.

Dienstag, 30. April: Freundschaftsdenkmal und Wehrkirche Ananuri

Tbilissi

Tbilissi

Auf dem Rückweg nach Tbilissi besichtigen Sie ein eindrucksvolles Denkmal zur 200-jährigen Geschichte der georgisch-russischen Völkerfreundschaft, was auch immer darunter zu verstehen war in der Vergangenheit. Nach der Wehrkirche Ananuri, wo es auch ein kleines Picknick gibt, zeigt Ihnen Rainer Kaufmann noch ein besonders eindrucksvolles Monument der Vergangenheit: Eine riesige Lenin-Büste, abgestellt irgendwo in Nirgendwo, allerdings mit einem übergroßen Loch im Schädel. Auch etwas, was Sie nur auf dieser intimen Reise durch Georgien zu sehen bekommen. Abschiedsabend und Übernachtung im Hotel Kartli.

Mittwoch, 1. Mai: Rückreise
Transfers zum Flughafen je nach Bedarf. Individueller Rückflug.

Gruppengröße:
5 – 25 Personen

Unsere Leistungen:
Alle Transfers in einem modernen Omnibus ab und bis Flughafen Tbilissi;
Unterbringung: DZ (Dusche/WC) mit Vollpension in landesüblichen ***-Hotels (andere Hotelkategorie oder EZ gegen Aufpreis), Reiseleitung durch den deutschen Buchautor und TV-Journalisten Rainer Kaufmann . Alle Eintritte, sowie Weinproben etc.
Zur Einstimmung auf Ihre Reise nach Georgien erhalten  Sie ein Buch von Rainer Kaufmann: Georgien – ein Reise-Lesebuch oder Georgien – Begegnungen in zwei Jahrzehnten. Das Buch erhalten Sie sofort nach Eingang Ihrer Anzahlung auf den Reisepreis.

Preis pro Person:
5 – 9 Personen: € 1.880
10 – 14 Personen: € 1.680
15 – 19 Personen: € 1.480
20 – 25 Personen: € 1.280

Wir empfehlen den Abschluss eines „RundumSorglos-Schutzes“ (Reise-Rücktritts-, Reiseabbruch-, Reisegepäck- und Reisekrankenversicherung mit medizinischer Notfallhilfe und RundumSorglos-Service)

Anreise:
Da in den letzten Jahren immer mehr Reisende ihre Flüge preiswert und individuell über das Internet buchen, bieten wir unsere Reisen ohne Flug an. Wir sind Ihnen aber gerne bei der Suche nach einem preiswerten und geeigneten Flug nach Ihren individuellen Wünschen behilflich:

Bei größeren Reisegruppen können wir über unseren Partner gerne die Reservierung und Buchung des Fluges übernehmen.

Bedingt durch die individuellen An- und Abflugszeiten können sich am ersten und letzen Tag Programmänderungen ergeben. Programmänderungen vorbehalten.

Veranstalter ist unsere Schwesterfirma-Firma ERKA TRAVEL CAUCASUS Ltd. in Tbilissi.

Buchung per e-mail: service@erkareisen.de

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