10.9. – 24.9. 2027
Deutsche Spuren in Georgien – gestern und heute
Das eine deutsche Einwanderung vor rund 200 Jahren in Georgien an vielen Plätzen im Lande ihre Spuren hinterlassen hat, ist bekannt. Daher werden einige diese Orte besucht. Weniger bekannt ist aber, welche Rolle deutsche Kriegsgefangene nach dem 2. Weltkrieg in Georgien spielen mussten. Als Zwangsarbeiter Moskaus durften sie das georgische Parlament in Tbilissi bauen, die Infrastruktur für die Industriestadt Rustavi legen, Lawinenschutzbauten am Kreuzpass errichten und mehrere Wasserkraftwerke im Land. Einige deutsche Kriegsgräber-Friedhöfe erinnern heute noch daran. Auch die Wehrmachts-Legion „Bergmann“ hat in Georgien ihre Spuren hinterlassen, obwohl sie das Land niemals betreten hat. Und im nachsowjetischen Georgien hat die deutsche Entwicklungszusammenarbeit viel gleistet u.a. bei der Rechtsreform im Land und beim Aufbau des Katasterwesens. Zu all diesen Themen gibt es Zeugen, Videos und Vor-Ort-Termine. Und vielleicht gelingt es, einen Konzert-Abend mit der Voice-of-Germany-Siegerin von 2017 Natia Todua zu arrangieren. Weitere Akteure deutscher Spuren aus den letzten 30 Jahren werden natürlich angefragt.