Die schönsten Pässe Georgiens

Fester Termin: 31. Juli – 16. August 2026

Seit 35 Jahren ist Rainer Kaufmann, der Kaukasus-Experte von ERKA-Reisen, mit Allradfahrzeugen im Land unterwegs, um die schönsten und wildesten Hochgebirgspässe im wahrsten Sinne des Wortes zu „erfahren“. Der Weg, das heißt die Pisten und Landschaften sind dabei das Ziel. In den Anfangsjahren, als viele dieser Trassen oft genug nahezu unpassierbar waren, gab es für solche Touren meist nur den sowjetischen Traditions-Allradler „Lada Niva“, ein rustikales Gefährt, dem kein Hindernis unüberwindbar erschien und das vor allem in jedem Bauerndorf repariert werden konnte nach dem Motto: Technik, die es nicht gibt, kann nicht kaputt gehen. Die robuste Mechanik vom Niva kannte kaum Probleme. Mittlerweile sind die meisten Kaukasus-Pässe in vernünftigem Zustand, einige sogar asphaltiert.

Trotzdem tun sich dem Kenner dieser Routen immer wieder kleine Umwege oder Abstecher auf, die mit normalen Fahrzeugen kaum zu bewältigen sind. Deshalb ist ein besonderer Aspekt dieser Nostalgie-Reise, dass sie mit Lada-Nivas durchgeführt wird, bei entsprechender Buchung eben im Konvoi.Einen der Nivas wird Rainer Kaufmann selbst steuern, der sich damit noch einmal in die Anfangsjahre seines Georgien-Engagements zurückversetzen möchte. Bei individuellen Terminansprachen können natürlich auch moderne 4×4-Fahrzeuge eingesetzt werden. Der Reiseverlauf kann dann auch den Wünschen der Reisegruppen angepasst werden. Bei diesem Programm sind es insgesamt 15 Überquerungen von Pässen zwischen 1.000 und mehr als 3.000 m. Eine außergewöhnliche Reise, die dank der jetzt 35-jährigen „Erfahrung“ von ERKA-Reisen trotz der langen Transportwege viele intime Einblicke in den georgischen Alltag ermöglicht.

Reiseverlauf

Freitag, 31. Juli: Anreise individuell
Transfer zum Hotel „Hotel Kartli“ in der Innenstadt, das vor 25 Jahren von ERKA-Reisen gegründet wurde. Abendessen und Übernachtung in Tbilissi.

Samstag, 1. August: Stadtrundgang Tbilissi
Stadtrundgang in Tbilissi mit einer Seilbahnfahrt auf die Nariqala-Festung und Spaziergang durch die Altstadt. Dabei werden vor allem viele Altstadt-Kostbarkeiten gezeigt, die bei normalen Stadtführungen kaum präsentiert werden können, zum Beispiel diese herrliche großbürgerliche Villa aus der Zarenzeit. Sie steht in einem Hinterhof in der Stadtmitte. Am Abend wird der Film „Georgien von Null auf 5.000“ gezeigt. Danach führt Sie der Tischführer – Tamada genannt – in die Tradition der georgischen Tafel „Supra“ ein mit einer Verkostung der wichtigsten georgischen Weinsorten. Übernachtung in Tbilissi.

Sonntag, 2. August: Gombori-Pass (1.620 m)
Die erste Pass-Überquerung stellt ganz sicher kein besonderes Problem dar. Sie führt über die Gombori-Kette in die ostgeorgische Weinbau-Provinz Kachetien. Eine ideale Landschafts-Ouvertüre für diese Reise. Unterwegs gibt es den einen oder anderen Stopp, je nach Bedürfnis der Reisegruppe, u. a. die Klosteranlage Alt Schuamta, die mit ihren Kirchen aus dem 5. – 7 Jahrhundert fast ein historisches Architektur-Museum der orthodoxen Bau-Traditionen darstellt. Nach einem Stadtrundgang in Telawi mit Besuch des sehenswerten Bauernmarktes kann noch das Kloster Iqalto besucht werden. Abendessen und Übernachtung in Iqalto.

Montag, 3. August: Abano-Pass (2.926 m)
Einen ersten Höhepunkt bietet der Abano-Pass, der über eine Vorkette des Kaukasus direkt in die Region Tuschetien führt, die vor dem Hauptkamm des Großen Kaukasus liegt. Eine Region, die überwiegend im Sommer besiedelt ist und unzähligen Herden von Rindern und Schafen nahrhafte Sommer-Weiden bietet. Abendessen und Übernachtung in Omalo, dem Zentralort Tuschetiens.

Dienstag, 4. August: Tuschetien-Rundfahrt
Der Tagesausflug durch die Dörfer Tuschetiens führt bis auf 5 km Luftlinie an den mehr als 4.000 m hohen Kaukasus-Hauptkamm. Eine faszinierende Kulisse, die nur auf ein paar wenigen Trampelpfaden zu überwinden ist und das auch nur in den Sommermonaten. Die Tuschen lebten früher ganzjährig hier oben, in den Anfangsjahren des vergangenen Jahrhunderts wurden für sie im Alasanital neue Dörfer angelegt. Abendessen und Übernachtung in Omalo.

Mittwoch, 5. August: Chachmati-Pass (2.676 m)
Über den Abano-Pass geht es zurück nach Kachetien und von dort zum Schinvali-Stausee, an dessen Ostufer eine Straße zum Grenzort Schatili (1.400 m) in der Region Chewsuretien führt. Zuvor ist aber noch der Chachmati-Pass zu überqueren. Abendessen und Übernachtung in Schatili, einem Dorf, das durch seine eindrucksvolle Burg- und Wohnanlage besticht. Abendessen und Übernachtung in Schatili.

Donnerstag, 6. August: Rund um Schatili
Tagesausflug zu meist verlassenen Weilern und Wehr-Burgen direkt am Kaukasus-Hauptkamm und damit an der georgisch-russischen Grenze. Besonders eindrucksvoll die sogenannten „Sterbehäuser“ – oder besser gesagt: Todes-Krypten/Toten-Häuschen (Anatori-Gräber) -, die sich etwas abseits des Dorfes befinden und historisch dazu dienten, Sterbende oder an Krankheiten Leidende zu isolieren, da sie von den kleinen Bauernhöfen, ohne eigene Arbeitsleistung zu erbringen, nicht mehr ernährt werden konnten. Durch die vergitterten Fenster sieht man heute noch Menschenknochen. Abendessen und Übernachtung in Schatili.

Freitag 7. August: Kreuzpass (2.379 m)
Nachdem der Chachmati-Pass erneut überwunden werden muss, geht es dann über die Georgische Heerstraße und den Kreuzpass zur Grenzstadt Stepanzminda. Unterwegs Besuch der Wehrkirche Ananuri am Schinvali-Stausee, dem Skiort Gudauri. Das Denkmal der 200-jährigen georgisch-russischen Völkerfreundschaft, erbaut im Jahr 1983, erzählt viel vom der sowjetischen Narrativ der russischen Vorherrschaft in Georgien, die einige Hundert Jahre existierte. Abendessen und Übernachtung in Stepanzminda (1.750 m).

Samstag 8. August: Wallfahrtskirche Zminda Sameba (2.180 m) und Kazbek (5.054 m)Für Tagesausflüge oder Wanderungen bietet Stepanzminda jede Menge an Zielen. Die Wallfahrtskirche Zminda Sameba zum Beispiel, die eindrucksvoll auf einem Felsplateau vor dem Berg Kazbek liegt. Die Darialischlucht, die Hauptverkehrsroute zur georgisch-
russischen Grenze. Oder das Adlernestdörfchen Sdo mit einem faszinierenden Heiligtum oberhalb der Darialischlucht. Ein Platz, der ganz sicher schon lange vor der Christianisierung eine Kultstätte war. Oder die Trusoschlucht, ein Naturparadies für eine bequeme Tageswanderung. Abendessen und Übernachtung in Stepanzminda.

Sonntag, 9. August: Rückfahrt nach Tbilissi
Über den Kreuzpass zurück geht es in die georgische Hauptstadt. Unterwegs bieten sich wieder einige Besichtigungen an, vor allem in Mzcheta, der historischen Hauptstadt Georgiens. Dort warten gleich drei sehenswerte Kirchen und Klöster: Shiomgwime, vor einer hohen Kalk-Felswand gelegen, dann die Kathedrale Sveti Zchoveli oder die DschwariKirche. Abendessen und Übernachtung in Tbilissi.

Montag, 10. August: Burnasheti-Pass (2.100 m) und Tzrazkaro-Pass (2.454 m)
Über Nebenstrecken führt die Tour durch den Kleinen Kaukasus zunächst in das frühere deutsche Dorf Elisbethtal – heute Asureti – zum Tzalka-See, von dort über den Burnasheti-Pass am Tzrazkaro-See entlang und über den gleichnamigen Pass nach Bakuriani, bekannt als Sommerkur- und Wintersport-Ort. Abendessen und Übernachtung in Bakuriani.

Dienstag, 11. August: Goderzi-Pass (2.025 m)
Über Achalziche geht es in die südgeorgische Provinz Adscharien und zwar über den Goderzi-Pass ans Schwarze Meer. Mittagessen im Restaurant „Edelweiß“ auf der Passhöhe. In Batumi lockt vor allem um diese Jahreszeit das üppige Strandleben mit Urlaubern aus vielen Ländern, vor allem Russen und Asiaten. Oder ein Spaziergang im sehenswerten Botanischen Garten. Abendessen und Übernachtung in Batumi oder Umgebung.

Mittwoch, 12. August: Uighiri-Pass (1.923 m) und Tetnuldi-Plateau (3.100 m)
Am Enguri-Fluss und dem gleichnamigen Stausee entlang geht es nach Obersvanetien. Nach einem Stopp in der Zentralstadt Mestia folgt der Uighiri-Pass mit einem Abstecher zum Tetnuldi-Plateau. Von hier aus, dem höchsten Punkt dieser Pässereise, hat man einen sagenhaften Blick auf den Berg Uschba (4.700 m). Danach geht es wieder zurück in die Enguri-Schlucht und zum kleinen Weiler Iprali (knapp 2.000 m). Abendessen und Übernachtung im ausgezeichneten „Familien-Hotel UCHA“, in dem ERKA-Reisen seit dessen Gründung mit Reisegruppen Stammgast ist.

Donnerstag, 13. August: Latpari-Pass (2.800 m) und Nakeralos-Pass (1.217 m)
Noch einmal ein landschaftlicher Höhepunkt und eine fahrtechnische Herausforderung, wie es sie in Georgien nicht mehr allzu oft gibt: der Latpari-Pass, der zur Stadt Lentechi in Außer-Swanetien führt. Natürlich stehen noch einmal die vielen Wehrtürme, die Wahrzeichen dieser Region, im Mittelpunkt. Über den gut ausgebauten Nakeralos-Pass und die Bergwerkstadt Tkibuli geht es dann nach Kutaissi. Abendessen im Restaurant „Palaty“, einem der besten Restaurants in ganz Georgien. Übernachtung in Kutaissi.

Freitag, 14. August: Rikoti-Pass (997 m)
Der letzte Pass verliert derzeit seinen früheren Charme. Eine neue Autobahn-Umgehung lässt alle schönen Dörfer der Region, durch die man früher gefahren ist, außen vor. Die Folgen sind jetzt schon überall sichtbar. Je nach Stimmung kann dieses Straßen-Monster, das für den inter-kontinentalen Ost-West-LKW-Verkehr durchaus wichtig ist, über kleine Pisten durch Seitentäler umgangen werden. Abendessen und Übernachtung in Tbilissi.

Samstag, 15. August: Tbilissi zur freien Verfügung
Ein Tag zur Erholung und Entspannung. Auf Wunsch organisiert ERKA-Reisen die eine oder andere Exkursion. Zum Abend gibt es dann das traditionelle Abschieds-Buffet „Neue Georgische Küche“, mit dem das Team vom ERKA-Reisen Hotel „Kartli“ den Küchen der Welt nachweisen möchte, welche raffinierte, kulinarische Ideen sie von der oftmals als sehr guten, aber einfachen bäuerlichen Küche Georgiens übernehmen kann. Übernachtung in Tbilissi.

Sonntag, 16. August: Rückreise
Flughafentransfer nach Bedarf, Rückflug individuell.

Unsere Leistungen:
alle Transfers von und bis Flughafen Tbilissi im Lada-Niva, max. 3 Passagiere
deutsch-sprachige Reiseleitung, 16 Übernachtungen in DZ/Dusche/WC in ***/****-Gästehäusern/Hotels, in Swanetien tw. Etagentoilette; Vollpension ohne alk. Getränke, Mittagessen teilweise als Picknick, zwei Buffets mit Weinverkostungen.

Preis pro Person:
15-Tage-Vollprogramm                                                          
Gruppengröße 3 Personen:     € 1.780,–
Einzelzimmer-Zuschlag:         €    280,–  

Die Pässe-Reise kann jederzeit von Mai bis September individuell angeboten werden. Bei der August-Reise können erfahrene Autofahrer sich auch als Selbstfahrer dem ERKA-Nostalgie-Konvoi anschließen.
Details auf Anfrage: service@erkareisen.de

Individuelle Termine und Preise für andere Gruppengrößen auf Anfrage.
Mehr Informationen mit vielen Fotos auf 
www.georgien-erleben.de

Flugbuchungen
Da in den letzten Jahren immer mehr Reisende ihre Flüge preiswerter und individuell über Internet buchen, bieten wir diese Reise ohne Flug an. Wir sind Ihnen aber gerne bei der Suche nach einem preiswerten und geeigneten Flug nach Ihren individuellen Wünschen behilflich.

Bedingt durch die individuellen An- und Abflugszeiten können sich am ersten und letzen Tag Programmänderungen ergeben. Änderungen aufgrund von höherer Gewalt vorbehalten.

Veranstalter ist unsere Schwesterfirma-Firma ERKA TRAVEL CAUCASUS Ltd. in Tiflis.

Buchung per e-mail:
service@erkareisen.de