Georgien intim

georgien01-01-01.jpgZweiwöchige Rundreise mit außergewöhnlichem Programm

Festtermin: 10..- 25. September 2016
Individualtermine nach Vereinbarung möglich

Georgien bei Freunden erleben. Das ist die Idee hinter dieser Reise, die der deutsche Journalist und Reiseunternehmer Rainer Kaufmann führen wird. In mehr als 25 Jahren Reisen im Kaukasus hat sich ein Netzwerk an Freunden und Plätzen gebildet, das kein anderer Reiseveranstalter in Georgien kennt. In diesem Netzwerk bewegt sich diese außergewöhnliche Reise, die auch außergewöhnliche Besichtigungen bietet und gelegentlich auch außergewöhnliche Fahrtstrecken. Deshalb wird in kleinen Gruppen zu 4 – 5 Personen in Allrad-Minibussen gefahren. Eine anstrengende, aber äußerst informative Tour, nichts für touristische Weicheier, verspricht der Reiseleiter, der bei dieser Gelegenheit auch 25 Jahre selbst erlebte nachsowjetische Geschichte in Georgien und die wirtschaftliche und politische Entwicklung dieser Jahre an Beispielen vor Ort aufzeigen will.

Programm:

Samstag, 10.9.: Anreise
Anreise, Abholung am Flughafen Tbilissi, Transfer zum Hotel. Abendessen und Übernachtung in Tbilissi.

In der Altstadt von Tbilissi

In der Altstadt von Tbilissi

Sonntag, 11.9.: Alternativer Stadtrundgang
Alternativer Stadtrundgang in Tbilissi. Rainer Kaufmann zeigt verborgene Plätze und Gebäude und erzählt überraschende Geschichten von der georgischen Hauptstadt. Am Abend führt er seine Gäste im eigenen Restaurant, das er vor 20 Jahren als erstes europäisches Restaurant in Tbilissi eröffnet hat, in die Tradition der georgischen Tafel ein. Selbstverständlich mit einer ersten Weinprobe. Übernachtung in Tbilissi.

Zminda Sameba mit Kazbek

Zminda Sameba mit Kazbek

Montag, 12.9.: Georgische Heerstraße und Kazbek
Die Fahrt nach Kazbeghi erfolgt, wenn es die Straßenverhältnisse zulassen, über den Gudamakaris-Pass (2.347 m) und das Dörfchen Djuta. In Kasbeghi stehen Besuche bei der Wallfahrtskirche Zminda Sameba auf dem Programm und im Dörfchen Sdo hoch über der Dariali-Schlucht, ein Adlernest, das schon zur Römerzeit besiedelt war. Abendessen und Übernachtung in einem Gästehaus in Kazbeghi.

Kloster Kvetera

Kloster Kvetera

Dienstag, 13.9.: Auf Schleichwegen nach Kachetien
Über den Kreuzpass (2.379 m) geht es zurück ins Landesinnere. Im Aragvi-Tal machen wir kurz Station bei einem neuen Fließkraftwerk, das von österreichischen Investoren mit viel Sensibilität für den Schutz der Landschaft erbaut wurde, und beschäftigen uns dabei auch mit der Energie-Situation des Landes. Unterhalb des Schinwali-Stausees biegen wir nach Osten ab und erreichen die Weinbauprovinz Kachetien über Tianeti, die Klosterruine Kvetera und das Städtchen Achmeta. Sofern die Zeit reicht, geht es noch zum abgeschiedenen Kloster Matani Zchrakara am Eingang zum Pankisital, dessen wechselhafte Geschichte dort zu erzählen wäre. In Kvareli führt Rainer Kaufmann durch die Weinkellerei Kindzmarauli Cooperative, die einzige Kellerei, die seit der Sowjetzeit ohne Unterbrechung gearbeitet hat. Eine besondere Zeitreise in Sachen Weinbau und Kellereiwirtschaft. Übrigens: Generalmanager und Kellermeister haben beide in Deutschland Weinbau studiert und stehen, sofern die Weinlese es erlaubt, zu einem Fachgespräch zur Verfügung. Weinprobe, Abendessen und Übernachtung im Hotel Chateau Kvareli.

Doppelkuppelkirche Kweladzminda in Gurdschaani

Doppelkuppelkirche Kweladzminda in Gurdschaani

Mittwoch, 14.9.: Familienweingut und Polenkneipe
Nach einem Besuch der einzigartigen Doppelkuppelkirche Kweladzminda in Gurdshaani zeigt Rainer Kaufmann das kachetische Familienweingut Avtandil Bedenaschwili in Kardenachi. Weinprobe mit Mittagsimbiss. In der Wüste David Garedschi gibt es im Dorf Udabno die coolste Kneipe Georgiens samt Gästehaus, vor ein paar Jahren investiert von einem jungen polnischen Paar. Das Geisterdorf Udabno, bewohnt von ein paar Dutzend swanischer Familien, die nach einem Lawinenunglück im Großen Kaukasus vor mehr als 30 Jahren hier angesiedelt wurden, hat mit diesem Privat-Investment plötzlich eine Zukunft, wie die Entwicklung der letzten Jahre beweist. Abendessen und Übernachtung (einfaches Gästehaus oder 4-Bett-Chalets) in Udabno.

Kloster Lavra in David Garedschi

Kloster Lavra in David Garedschi

Donnerstag, 15.9.: Höhlenkloster David Garedschi
In der Garedschi-Steppe besichtigen wir zunächst das Felsenkloster Lavra, bevor wir zum Höhlenkloster am Berg Udabno mit wundervollen Fresken und einem herrlichen Ausblick nach Aserbaidschan aufsteigen. (Anspruchsvolle Wanderung, Dauer 3 Stunden). Auf dem Rückweg nach Tbilissi (über die Industriestadt Rustavi) besichtigen wir je nach Zeit noch ein oder zwei weitere Höhlenklöster in der Garedschi-Steppe. Abendessen und Übernachtung in Tbilissi.

geo_gori_IMG_7837Freitag, 16.9.: Stalins Erbe
Über die Felsenstadt Uplisziche und Gori, die Geburtsstadt Stalins und das dortige Stalinmuseum, geht es zur Bergwerkstadt Tschiatura, in der seit über 100 Jahren Mangan abgebaut wird. Über 25 Personen- und Loren-Seilbahnen – alle aus der Stalinzeit – prägen neben Industrieruinen diese Stadt, die – bei allen offensichtlichen Problemen – einen Willen zum Überleben auszeichnet, der bewundernswert ist. Ein einmaliger Ausflug in die sowjetische Industriegeschichte. Abendessen und Übernachtung in Tschiatura.

Katzki-Säule

Katzki-Säule

Samstag, 17.9.: Seilbahnen und Klostersäule
Mehrere Seilbahnen laden zur Benutzung ein. Ein unvergessliches Erlebnis, das keine Stadt der Welt bieten kann. Vorbei an der Katzki-Säule, auf der sich angeblich ein Mönch der Einsiedelei widmet, geht es in die Kolchis. In Kutaissi ist die Bagrati-Kathedrale ein Beispiel, wie man mit Kulturdenkmälern nicht umgehen sollte. Abendessen in einem georgischen Designer-Restaurant. Übernachtung in Kutaissi.

Sonntag, 18.9.: Besuch bei der Friedensnobelpreisträgerin
Im Palast der Dadiani-Fürstenfamilie in Sugdidi hat Bertha von Suttner, die später als erste Frau den Friedensnobelpreis erhielt, einige Jahre im Asyl verbracht. Ganz in der Nähe betreibt ein Ehepaar aus dem französischen Hochadel ein kleines Gästehaus. Einer ihrer Vorfahren, ein Neffe Napoleons, hat in die mingrelische Fürstenfamilie Dadiani eingeheirat. Gastgeber also, die besondere Geschichten erzählen werden. Abendessen und Übernachtung im Gästehaus bei Sugdidi.

geo_palaeostomi_IMG_5001Montag, 19.9.: Nationalpark Paläostomi-See
Ein eher gemütlicher Tag mit einer Bootsfahrt auf dem Paläostomi-See. Sie vermittelt einen Eindruck, wie vor Tausenden von Jahren Yason mit seinen Argonauten in der Kolchis landete. Abendessen und Übernachtung in Batumi.

Batumi

Batumi

Dienstag, 20.9.: Hully-Gully-Stadt Batumi
Die Badestadt am Schwarzen Meer sollte in den letzten Jahren zum Las Vegas im Kaukasus ausgebaut werden. Der ungeahnte Bauboom hat auch seine negativen Folgen. Ein Stadtrundgang zeigt beides. Abendessen mit lokalen Spezialitäten und Übernachtung in Batumi.

Almdorf am Goderzi-Pass

Almdorf am Goderzi-Pass

Mittwoch, 21.9.: Goderzi-Pass
Der Goderzi-Pass (2.025 m), der parallel zur georgisch-türkischen Grenze verläuft, ist einer der schönsten Pässe Georgiens. Einen ganzen Tag nehmen wir uns Zeit bis zur Passhöhe mit einer Ansammlung von Sommer-Alm-Dörfern. Auf dem Weg nach oben machen wir den einen oder andern Abstecher in ein Seitental, besichtigen uralte Bogenbrücken und eine Kaskade neuer Kraftwerksbauten, die mehr oder weniger sensibel ins Tal betoniert werden. Im Städtchen Khulo wartet noch einmal eine abenteuerliche Seilbahnfahrt über die Schlucht des Adscharien-Flusses. Übernachtung im Ski-Hotel am Goderzi-Pass.

geo_achalziche_IMG_8821Donnerstag, 22.9.: Almdorf und Höhlenkloster
Nach einem Rundgang durch ein Almdorf geht’s hinunter nach Südgeorgien in die Provinzstadt Achalziche. Dort besichtigen wir die Rabati-Burg, die vor einigen Jahren rekonstruiert wurde mit einem denkmalschützerisch durchaus zweifelhaften Ergebnis. Danach geht es zum Höhlenkloster Wardsia. In der Nähe von Wardsia hat einer der Museums-Mitarbeiter eine herrliche Ferien-Anlage direkt am Mtkwari-Fluss und kurz vor der Grenze zur Türkei aufgebaut. Abendessen und Übernachtung in Wardsia.

Im Erdhühelhaus von Okami

Im Erdhühelhaus von Okami

Freitag, 23.9: Erdhügelhaus und Steinkreis
Oberhalb von Wardsia, im Dorf Okami, besichtigen wir ein Erdhügelhaus, das die Mess`cheten gebaut haben, ein von Stalin vertriebenes Turkvolk. Auf dem Weg über die Griechenstadt Tsalka besichtigen wir die Steinkreise von Tejisi, ein Beleg dafür, dass diese Gegend schon sehr früh von Menschen besiedelt war, lange bevor Europa überhaupt erst erwachte. Abendessen und Übernachtung in Tbilissi.

geo_tbs_altstadt_2Samstag, 24.9.: Freier Tag in der Hauptstadt
Zum Abschluss gibt es einen Tag zur freien Verfügung in der georgischen Hauptstadt. Am Abend präsentiert das Team von “Rainers European Restaurant” ein Buffet der “Neuen Georgischen Küche”. Dabei werden 25 Jahre Erfahrung mit traditionellen georgischen Speisen kombiniert mit Einflüssen aus Europa, Übersee und Asien. Übernachtung in Tbilissi

Sonntag, 25.9.: Rückflug
Transfer zum Flughafen.

Unsere Leistungen:
- Alle Transfers ab/an Flughafen Tbilissi und Besichtigungen wie beschrieben;
- Übernachtungen in guten Doppelzimmern (Du/WC), teilweise in guten Gästehäusern (DZ/Etagenduschen-WC);
- Verpflegung: Frühstück, Mittagessen (teilweise als Picknick), Abendessen;
- drei Weinproben, eine georgische Tafel und ein Buffet “Neue Georgische Küche”
- deutsche Reiseleitung durch Rainer Kaufmann, Kaukasus-Spezialist, TV- und Buchautor und Herausgeber der “Kaukasischen Post”
- alle Eintritte
- eine Touristenkarte Georgien, ein Rese-Lesebuch Georgien
- Gute Wanderausrüstung erforderlich

Gruppengröße: je 4 Personen in einem Allradfahrzeug

Preis pro Person: Euro 2.650,–
zzgl: EZ-Zuschlag. Bei anderen Gruppengrößen Preise auf Anfrage.

Zusatzkosten:
Flüge, Trinkgelder, zusätzliche alkoholische Getränke beim Abendessen.

Flugbuchungen
Da in den letzten Jahren immer mehr Reisende ihre Flüge preiswerter und individuell über Internet buchen, bieten wir diese Reise ohne Flug an. Wir sind Ihnen aber gerne bei der Suche nach einem preiswerten und geeigneten Flug nach Ihren individuellen Wünschen behilflich.

Bedingt durch die individuellen An- und Abflugszeiten können sich am ersten und letzen Tag Programmänderungen ergeben.

Veranstalter ist unsere Schwesterfirma-Firma ERKA TRAVEL CAUCASUS Ltd. in Tiflis.

Buchung per e-mail:
service@erkareisen.de

 

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