Georgien: Die wildesten Pässe des Kaukasus

geo_wildepaesse_abano_10_IMSuper-Allrad-Reise über 14 Schotterpässe
Mehr Kaukasus geht nicht

2 Wochen
Beste Reisezeit: Mai bis September
siehe auch Fixtermin: Jubiläumsreise 4

Eine Abenteuerreise der besonderen Art: Alle mehr oder weniger befahrbaren Pässe im Großen und Kleinen Kaukasus in einer Gewalt-Tour. Eine Reise in die hintersten Winkel des Kaukasus, nichts für große Gruppen, auch nichts für Reisende, die auf einen gewissen Hotel-Komfort nicht wenigstens die eine oder andere Nacht verzichten können. Dafür ein traumhaftes Unternehmen für Hartgesottene und Leute, die das Land einmal von einer ganz anderen Seite kennen lernen wollen. Intensiver kann man die landschaftliche Vielfalt Georgiens nicht mehr erleben und die Gastfreundschaft ihrer Menschen, die sich in vielen spontanen Begegnungen am Rande der Strecke zeigt. Eine anstrengende Reise, denn die Piste ist das Ziel, insgesamt mehr als 2.000 km. Eine Anstrenung, die sich lohnt, denn mehr Kaukausus geht wirklich nicht in zwei Wochen.

Ein Trip für begeisterte Off-Roader, die sich nur darüber grämen werden, dass sie diese Strecke nicht selbst am Steuer sitzen dürfen. Wer aber mit eigenem 4×4-Fahrzeug diese faszinierende Tour erleben möchte, kann sich gerne anschließen. Oder wir mieten vor Ort geeignete Allradfahrzeuge zum Selbstfahren und begleiten Sie (Preise auf Anfrage). Da die meisten Pässe kaum noch einen Straßenbelag erkennen lassen, ist diese Reise auch ideal für Enduro-Fahrer, die sich ebenfalls gerne anschließen können. Denn das gibt es am Rande Europas fast nur noch im Kaukasus: Off-Road-Feeling total und das auf zugelassenen und klassifizierten Straßen. Bei unvorhersehbaren Wetterlagen oder Straßenzuständen muss das Reiseprogramm den Verhältnissen entsprechend geändert werden.

Zwei Reportagen zu dieser Reise finden Sie auf hier und hier .

Programm

1. Tag: Abano – Der höchste Pass Georgiens

Gästehaus in Ober-Omalo

Gästehaus in Ober-Omalo

Wir starten mit einem Pass zum Eingewöhnen, dem Gombori-Pass (1.620 m), der uns Zentralgeorgien ins Alasanital führt. Und dann gehts gleich richtig zur Sache: Mit einer Höhe von 2.926 m ist der Abano-Pass zwischen Kachetien und der abgeschiedenen Provinz Berg-Tuschetien die höchste passierbare Straße in Georgien, wenn man bei dieser aufregend wilden Piste von Straße überhaupt reden kann. Übernachtung in einem schönen Gästehaus in Ober-Omalo.

2. Tag: Zu den Kisten ins Pankisital

Kistischer Frauenchor im Pankisital

Kistischer Frauenchor im Pankisital

Je nach Straßen- und Wetterlage fahren wir am Vormittag zu den Hochgebirgsdörfern Schenako und Diklo. Über den Abano-Pass geht es am Nachmittag wieder zurück nach Kachetien, wo wir in einem Seitental Station machen, dem Pankisital. Hier wohnen die Kisten, ein Volksstamm, der mit den Tschetschenen verwandt ist. Übernachtung in Duisi. Und wenn wir Glück haben, lädt die Hausherrin Magwala nach dem Essen noch ihrem kistischen Frauenchor zu einem kleinen Konzert ein.

3. Tag: Über den Chachmati-Pass nach Schatili
Über Tianeti fahren wir zum Schinwali-Stausee, von da über den Chachmati-Pass (2.676 m) nach Schatili, einer mittelalterlichen Wehrsiedlung an der Grenze zu Tschetschenien. Übernachtung in einem Wehrturm-Gästehaus in Schatili.

4. Tag: An der Grenze zu Tschetschenien

Wehrdorf Schatili

Wehrdorf Schatili

Nach der Erkundung der alten Turmsiedlung Schatili fahren wir ins verlassene Nachbardorf Muzo und blicken an einigen Stellen über schmale Pässe und Pfade hinüber zum Nachbarn im Norden Russland, genauer gesagt Tschetschenien. Der über  4.000 m hohen Gebirgsriegel des Kaukasus ist an dieser Stelle nur zu Fuß oder zu Pferde zu überwinden. Im Winter ist er völlig unpassierbar. Gegen Abend fahren wir über den Chachmati-Pass zurück und übernachten in einem kleinen Gästehaus in Gudani.

5. Tag: Über den Gudamakaris-Pass zum Kasbek

Das Dörfchen Sdo bei kasbeghi

Das Dörfchen Sdo bei Kasbeghi

Zurück zum Schinwali-Stausee wenden wir uns sofort wieder nordwärts auf die Georgische Heerstraße, zweigen aber kurz vor Pasanauri ab, um über den Gudamakaris-Pass (2.347 m) und das Dorf Djuta nach Stepanzminda (Kasbegi) zu gelangen. Wenn die Zeit noch reicht, fahren wir am frühen Abend noch in die Dariali-Schlucht bis zur russischen Grenze, unterwegs machen wir einen kleinen Abstecher in das wunderschöne Dorf Zdo, das hoch über der Schlucht auf einem Felsvorsprung liegt. Übernachtung im Gästehaus Luisa in Kasbegi. Luisa und ihr Sohn betreiben seit über 20 Jahren eine kleine Privatpension in Kasbegi, seit dieser Zeit eines der Stammquartiere von ERKA-Reisen im Kaukasus.

6. Tag: Über den Kreuzpass zurück nach Tbilissi
Nach einem Abstecher zur Wallfahrtskirche Zminda Sameba fahren wir am Nachmittag über den Kreuzpass (2.379 m) zurück nach Tbilissi. Übernachtung in Tbilissi.

7. Tag: Burnaseti-Pass und Tzratzkaro-Pass

Überraschende Einladung am Burnaseti-Pass

Überraschende Einladung am Burnaseti-Pass

Über das von Griechen bewohnte Städtchen Tsalka und am gleichnamigen See entlang fahren wir in den kleinen Kaukasus, wo zwei besondere Pässe auf uns warten. Der Burnaseti-Pass ist mit 2.100 m zwar nicht besonders hoch, dafür aber schwer zu befahren und mehr als nur anspruchsvoll. Am Tabazkurisee vorbei geht es dann über den Tzratzkaro-Pass (2.454 m) nach Bakuriani. Übernachtung im Familienhotel Apollo in Bakuriani, einem ERKA-Reisen-Stammquartier seit mehr als zehn Jahren.

8. Tag: Zekaris-Pass und Nakeralos-Pass
Ein Hammertag. Über Bordschomi, Achalziche und Abastumani erreichen wir den Zekaris-Pass (2.182 m). Nach dem Kurort Sairme und der Stadt Bagdati kommen wir in die Bergwerkstatt Tkibuli und überqueren dann noch den Nakeralos-Pass (1.217), der an einer Felswand entlang zum Schaori-See und zur Kirche Nikorzminda in der Provinz Ratscha führt. Das Provinzzentrum, Ambrolauri, ist besonders bekannt für seine Nordmantannen, genetische Heimat nahezu aller Christbäume in Europas Baumschulen. Übernachtung in einem privaten Gästehaus in Ambrolauri.

9. Tag: Ins Herzen Swanetiens

Auf dem Zagarpass

Auf dem Zagarpass

Über die unter-swanetische Stadt Lentechi gelangen wir zum Zagar-Pass (2.623 m), einer der schwierigsten Pass-Straßen Georgiens, die uns nach Uschguli führt und damit ins Herz des “freien Swanetien”. Uschguli bezeichnet sich als das höchste Dorf Europas. Übernachtung im Familienhotel Riho in Uschguli oder in der Familienpension Tariel Nischaradse, bei dem Touristen von ERKA-Reisen seit 20 Jahren immer wieder zu Gast waren.

Dienstag, 3. September: Wanderung zum Schchara-Gletscher

Wanderung zum Schkchara-Gletscher

Wanderung zum Schkchara-Gletscher

Auf nicht ganz 2.500 m Höhe wandern wir in das überwiegend flache Inguri-Tal flussaufwärts in Richtung Schchara-Gletscher. Wer es lieber gemütlich mag, besucht in Uschguli zwei kleine Museen und erkundet das Leben im Dorf. Am Abend fahren wir ins Dorf Kala. Übernachtung im Gästehaus Utscha, einem stattlichen und schön hergerichteten Gebirgstgasthof im Weiler Iprali hoch über der Inguri-Schlucht. Seit vielen Jahren führen wir unsere Gäste zu Utscha und seinen Töchtern.

10. Tag: Über den Uigir-Pass nach Mestia

Fresko in Iprali

Fresko in Iprali

Nachdem wir die kleine Kirche in Iprali besichtigt haben, fahren wir über den Uigir-Pass (1.922 m)  nach Mestia, der Provinzhauptstadt Swanetiens. Sehenswert ist auf alle Fälle das dortige Ikonenmuseum und das Matschubi-Museum. Übernachtung im neu erbauten Hotel Old Seti, das aus einer Familienpension entstanden ist, in der ERKA-Reisen seit 1993 regelmässig Station macht.

11. Tag: Durch die Inguri-Schlucht ans Schwarze Meer
Ein Reisetag ohne nennenswerten Pass, aber nicht minder spannend. Durch die wilde Inguri-Schlucht fahren wir hinunter zum Schwarzen Meer und überwinden dabei einen Höhenunterschied von mehr als 2.000 m. Übernachtung in Batumi.

12. Tag: Über den Goderzi-Pass nach Südgeorgien

Begegnung am Goderzi-Pass

Begegnung am Goderzi-Pass

Über den traumhaft schönen Goderzi-Pass (2.025 m) verlassen wir die subtropische Region Adscharien und kommen über Sarssma mit einem schönen Kloster und die Stadt Adigeni in die südgeorgische Provinz Samtche-Dschawacheti. In Achalziche schauen wir uns noch die neu renovierte Burganlage an. Achalziche heißt auf Deutsch “Neuburg”. Übernachtung in Achalziche.

13. Tag: Über den Tukmataschi-Pass nach Tbilissi

Im Erdhühelhaus von Okami

Im Erdhühelhaus von Okami

Nach dem Besuch der Höhlenstadt Wardsia fahren wir auf der gegenüber liegenden Seite des Canyons eine kleine Passstraße (1.706 m) zum Dorf Okami, wor wir ein mess`chetisches Erdhügelhaus besuchen. Über das Nonnenkloster Poka und den Tukmataschi-Pass (2.168 m) fahren wir zurück nach Tbilissi.  Die Nonnen von Poka produzieren einen ausgezeichneten Käse. Übernachtung in Tbilissi.

14. Tag: Ruhetag in Tbilissi
Sie können noch einmal durch die georgische Hauptstadt bummeln, ein reinigendes Bad in den heißen Schwefelquellen nehmen, bevor wir Ihnen zum Abschied ein Gourmet-Menu „”Neue georgische Küche”“ servieren, in dem wir traditionelle georgische Speisen mit europäischer Kochkunst zusammen führen. Übernachtung in Tbilissi.

Gruppengröße:
1-3 Personen

Unsere Leistungen:
Alle Transfers in geeigneten 4×4-Fahrzeugen (4 Pers. incl. Fahrer) ab und bis Flughafen Tbilissi;
Unterbringung: DZ (Dusche/WC) mit Halbpension, in Tbilissi in einem landesüblichen ***-Hotel (andere Hotelkategorie oder EZ gegen Aufpreis), im Land in ausgesuchten Hotels oder Privatpensionen; Deutsch oder englischsprachige Fahrer als Guides. Eintritte.

Preis pro Person: auf Anfrage

Wir empfehlen den Abschluss eines „RundumSorglos-Schutzes“ (Reise-Rücktritts-, Reiseabbruch-, Reisegepäck- und Reisekrankenversicherung mit medizinischer Notfallhilfe und RundumSorglos-Service) der ERV/Europäische Reiseversicherung AG.

Anreise:
Da in den letzten Jahren immer mehr Reisende ihre Flüge preiswert und individuell über das Internet buchen, bieten wir unsere Reisen ohne Flug an. Wir sind Ihnen aber gerne bei der Suche nach einem preiswerten und geeigneten Flug nach Ihren individuellen Wünschen behilflich:

Bei größeren Reisegruppen können wir über unseren Partner gerne die Reservierung und Buchung des Fluges übernehmen.

Bedingt durch die individuellen An- und Abflugszeiten können sich am ersten und letzen Tag Programmänderungen ergeben. Programmänderungen vorbehalten.

Veranstalter ist unsere Schwesterfirma-Firma ERKA TRAVEL CAUCASUS Ltd. in Tbilissi.

Buchung per e-mail:
service@erkareisen.de

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